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Aprilia, Motorrad-Produzent aus Italien |
Bild: Aprilia Motorrad |
Die italienische Traditionsmarke Aprilia zählt seit der Akquisition durch das Unternehmen Piaggio - dem Erfinder und Produzenten der nicht nur von den Italienern so geliebten Vespa - zu den wichtigsten Motorradmarken und -herstellern Europas. Auch durch die Zusammenarbeit mit BMW Motorrad bei Entwicklung und Produktion genießt Aprilia einen ausgesprochen guten Ruf was Technologie und Design anbelangt. |
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Aprilia engagiert sich inzwischen ebenfalls erfolgreich im Motorradsport. Internationale Grand-Prix-Siege in der 250 cm³- und 125 cm³-Klasse, der Gewinn der Supermoto-Weltmeisterschaft 2004 und 2006 in der Klasse S2 (bis 450 cm³) mit den damals neu konstruierten V2-Modellen SXV 4.5 / 5.5 sowie Platz 3 in der Gesamtwertung bei der 32sten Rallye Dakar im Januar 2010 mit der Aprilia RXV 4.5 (noch nie zuvor hat in der Geschichte der Rallye Dakar ein neues Motorrad einen so guten Platz eingefahren!) überzeugen Motorradfans von Aprilia. Auch Platz 1 und 2 in der Klasse bis 450 ccm (3 von 4 Motorrädern haben das Ziel erreicht!) sind ein Beweis für die Zuverlässigkeit des Herstellers. Geschichte des Motorrad-Herstellers ApriliaDas Unternehmen Aprilia wurde ursprünglich als Fahrradfabrik gegründet. Man benannte es damals nach einer Limousine, der "Aprilia" von Lancia. Durch die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Motorenhersteller Rotax entstanden 1985 die Modelle 125 STX und 350 STX sowie 1986 die AF1 (Straßenracer) sowie die Tuareg. RSV Mille, die Modelle Falco, Caponord, RST Futura und Tuono kamen danach. 1990 änderte sich die Firmenstrategie: man wollte sich nun ausschließlich auf die Entwicklung von Zweirädern konzentrieren, alle Teile wurden von Zulieferern gefertigt.
Der erste Roller von Aprilia hieß Amico. Scarabeo, das erste Zweitaktmotorrad mit Katalysator, stellte man etwas später vor. Gleichzeitig hatte man mit den Entwürfen eines Scooters begonnen- Leonardo hieß das Resultat. Es folgten zahlreiche Modelle, das Unternehmen wuchs beständig. Im Jahr 2002 war Aprilia der erste Hersteller aus Italien, der in den großen Modellen einen geregelten Katalysator einbaute. Auch beim Einbau von ABS-Systemen war Aprilia einer der Vorreiter. Die neuesten Aprilia-Modelle2009 präsentierte Aprilia das Superbike RSV4 Factory mit 65-Grad-V4-Triebwerk. Im Februar 2010 wurde die etwas günstigere Version RSV4-R mit weniger edlem Zubehör und Karbon präsentiert. Die RSV4-R hat aber das selbe 1000-ccm-V4-Triebwerk mit 180 PS, das elektronische Motormanagement mit Ride-by-Wire-Technologie und je zwei Einspritzventile pro Zylinder wie die RSV4 Factory. Außerdem hat sie auch rennsporttaugliche Fahrwerkskomponenten und Dämpferelemente - aus Kostengründen jedoch ohne die variablen Ansaugstutzen der Einspritzung. Den umgekehrten Weg verfolgt Aprilia bei der SMV 750 Dorsoduro Factory. Die neue ist mit mehr Karbon, rot lackiertem Rahmen, hochwertigeren Bremszangen und Federbein ausgestattet als zwei Jahre davor die Standardversion SMV 750 Dorsoduro. Der 90° V2 Motor leistet wie gehabt 92 PS und entwickelt ein Drehmoment von 82 Nm, geregelt über Aprilias Ride-by-Wire Technologie der zweiten Generation. Mit den 3 Leistungskurven kann der Fahrer auf Fahrbahnzustand, Witterung oder Fahrweise mit den Mapping-Stufen Sport, Touring und Regen reagieren. Roller Aprilia: Infos zu Aprilia Motorroller und zum Modell Aprilia RS 50 finden Sie ebenfalls im MotoScout24 Motorradkatalog. |
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