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BMW Motorrad: Eine Bayerische Motorradgeschichte |
Bild: BMW Motorrad |
Motorräder von BMW schaffen immer wieder das scheinbar Unmögliche: Bei der Novemberauktion 2009 im BMW Museum München erzielte eine R32 Bj.1924 unvorhergesehene 95.000 Euro. Sie wird das einzige Motorrad dieser Baureihe in Australien sein. Ihre Entwickler - Stolle und Friz - leiteten bereits 1923 eine Ära der motorisierten Räder mit Doppelrohrrahmen, Boxermotor und Kardanwelle ein. Eine Vielzahl von Modellen folgten - heute sind diese Modelle von BMW Legenden. Die Einzylinder R39 (1924), das Zweizylinder-Gespann "BMW Sahara" (R75) als Militärfahrzeug, oder die R51/2: Sie leitete die Produktion und Weiterentwicklung der BMW-Motorräder der Nachkriegszeit ein. Die R67/2, eine 600ccm-Maschine mit 32 PS Leistung und dem legendären Fischschwanzauspuff. |
![]() aus dem Hause BMW |
Die Typenliste der Folgefahrzeuge ist beachtlich und für den Laien verwirrend. Bezeichnungen wie "Gummikuh" für diverse ältere R-Modelle helfen hier auch nicht weiter. Fahrzeuge der Serien Strich5 bis Strich8 können mit Hilfe einschlägiger Literatur eingeordnet werden. |
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BMW R, F, S, K oder G - Bezeichnung der BMW Motorrad ModelleDie Klassifikation der BMW-Modelle nach ihrer Motorisierung und Bauform ist sinnvoll und leicht zu verstehen. Der erste Buchstabe nach der Firmenbezeichnung ist eine Codierung für die Motorisierung und lässt sich einfach entschlüsseln: BMW R bedeutet Boxermotor, BMW F steht für Ein- oder Zweizylinder-Reihenmotor und K für Drei- oder Vierzylinder-Reihenmotor. Modelle der Reihe BMW G sind Enduros und die einzige BMW S 1000 ein Sportbike. Auch die BMW C1 ist einmalig: Es ist eigentlich der einzige, futuristisch überdachte Motorroller, erstmals 2000 vorgestellt und seitdem auch als Polizei-Mobil unterwegs. Das aktuelle BMW Motorrad ProgrammHeute präsentiert BMW im Internet, bei seinen Vertragshändlern, sowie auf bunten Werbeträgern, eine überschaubare Palette von aktuellen Motorrädern, die modernste Zweiradtechnik widerspiegeln. Mit den Serien Sport, High Performance, Urban, Tour und Enduro bedient der Münchner Konzern die bunte Familie der Motorradszene. Die beiden Boliden mit der Codierung BMW HP2 - High Performance - dürfen ausnahmsweise offizielle Namen tragen. Megamoto nennt sich ein auf der Basis der HP2 Enduro zugelassenes Supermoto, d.h. ein Bike für entsprechende Rennen dieser Klasse. Die HP2 Sport darf man nicht verwechseln mit Maschinen der Serie Sport. Sie besitzt ein Zweizylinderaggregat mit 98kW Leistung, das sich auf Langstrecken-Rennen sehr gut bewährt hat. Abenteuer und Sport auf BMW MotorrädernBei den geländetauglichen Maschinen aus der Serie Enduro fällt auf, dass BMW mit seiner R 1200 GS zu besonderen Abenteuern animiert. Die "Adventure" besitzt einen 33Liter-Tank für Langstrecken, perfekte Ergonomie, abschaltbares ABS und 3-Wege-Kat. Die Urban-Modelle sind den Fans der Naked Bikes vorbehalten, die den Blick auf die Technik einer BMW auch anderen gönnen. Mit einer "Tour" reist man dagegen verkleidet, äußerst komfortabel und auf freier Strecke sehr schnell. Egal ob mit Serious T, RT oder Grand Tourismo unterwegs, die Höchstgeschwindigkeit wird höflich mit "über" 200km/h angegeben. Die Sicherheitskomponenten ABS, ASC und ESA (Fahrwerksanpassung) sind vorbildlich um Fahrten mit dem Tourer zu genießen. Einen anderen Stellenwert haben Sicherheit und Schwerpunktlage bei den Modellen der Serie Sport. Die Superbikes besitzen ein abschaltbares Motorrad Race ABS, das der Fahrer auf vier verschiedene Modi umschalten kann: Rain, Sport, Race oder Slick. Die BMW K1300 S ist die Krönung: 140 Nm Drehmoment aus einem wassergekühlten Motor, der nicht nur auf manuelle, sondern auch auf digitale Mikroelektronik-Signale reagiert. Infos zu Modellen von BMW bei MotoScout24: |
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