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Die Anfänge Suzukis in Japan |
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Die Anfänge des Auto- und Motorradherstellers Suzuki liegen im japanischen Hamamatsu im Jahr 1909. Der damals 22jährige Japaner Michio Suzuki ist der Gründer des heutigen Großunternehmens. Der technisch hochbegabte Zimmermann konzentrierte sich zunächst auf die Produktion von Webstühlen und Textilmaschinen. Bereits 10 Jahre nach seinem Start versorgte Suzuki rund 4500 Spinnereien mit Webstühlen. 1920 ging Suzuki mit der Produktion seiner Maschinen an die Börse. Im Jahr 1922 etablierte sich das Unternehmen als Japans größter Webstuhl-Hersteller. Die Produktion blieb nicht lange auf Japan beschränkt, und bald wurde nach Übersee exportiert. |
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Wie viele andere Werke konzentrierte sich Suzuki nach dem Kriegsende wieder auf die ursprüngliche Produktion. Suzuki betrat dann jedoch Neuland, weil der Bedarf an Webstühlen nicht mehr vorhanden war. Zunächst baute Suzuki nach dem Krieg Heizlüfter und Landwirtschaftsmaschinen. |
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Suzuki trifft Honda1946 traf Michio Suzuki in seinem Heimatdorf Hamamatsu auf Soichiro Honda, mit dem von nun an ein gemeinsamer Weg beschritten wurde. Honda stellte bereits erfolgreich Mopeds und Leichtmotorräder her. Die beiden einigten sich, das Motorradgeschäft vorerst gemeinsam zu betreiben. Das erste Modell nach dieser Fusion war die Suzuki "Power Free". Sie hatte zwar lediglich 36 ccm und eine PS Leistung, brachte aber trotzdem sehr schnell Erfolg versprechende Umsatzzahlen. Einmal bewährt, blieb Suzuki in den nächsten 24 Jahren seinem Zweitakt-Prinzip treu. Bereits in dieser Zeit hatte Suzuki gute Kontakte nach Deutschland. So kam es, dass der ehemalige MZ-Werksfahrer Ernst Degner neuer Mitarbeiter in der Versuchsabteilung von Suzuki wurde. Diese Zusammenarbeit wurde durch den 50-ccm-Weltmeistertitel im Jahre 1962 belohnt. Suzukis Motorrad-Vertrieb in DeutschlandDoch anders als in Japan ließen die Verkaufserfolge in Deutschland zunächst auf sich warten. Dem Suzuki-Importeur Capri Agrati wollte es anfangs nicht gelingen, den Erfolg, den Suzuki in Japan hatte, auch auf Deutschland zu übertragen. Bei der Suche nach neuen Wegen traf man auf Fritz Röth, der bereits seit 1964 erfolgreicher Moto Guzzi Importeur war. Es dauerte trotzdem noch bis 1971, bis die Firma Zweirad Röth in Hammelbach sich entschlossen hatte, als Suzuki Generalimporteur in Deutschland den Motorradmarkt für Suzuki zu bedienen. In die Saison 1972 ging Suzuki bereits mit acht Modellen. In der Folgezeit wurden diverse neue Modelle auf den Markt gebracht. Der Hauptsitz von Suzuki befindet sich im japanischen Hamamatsu. Insgesamt gibt es bei Suzuki drei Produktionssparten: das Automobil, das Motorrad und die Marine. Beliebte Suzuki MotorräderSuzuki produziert heute sowohl sportliche als auch straßentaugliche Motorräder. Die GSX-Modelle der Supersport-Reihe sind bei sportlichen Fahrern beliebt. Die Street-Reihe bietet unter anderem mit den Bandit-Modellen eine große Auswahl.
Suzuki hat sich vor allem mit der GSX1250 F ABS, sowie mit dem Bandit 1250 ABS einen Namen gemacht.
Auf der Internationalen Fahrrad- und Motorradausstellung in Köln konnte man die neue GSX-R 750 bestaunen.
Motorradfans lieben aber auch die Suzuki RMX 450 Z, ein Motorrad der Motocross-Reihe. Sie wurde so entwickelt, dass sie auch den Bedürfnissen der Wettkampffahrer angepasst wurde. Mit den Intruder-Modellen bietet Suzuki auch den Cruiser-Fans eine große Auswahl an geeigneten Modellen.
Auch Motorroller bzw. flotte Scooter findet man im Motorradprogramm Suzukis. Das unternehmen Suzuki ist in all diesen Jahren seiner Philosophie treu geblieben, die da lautete: "Von der Rennstrecke auf die Straße". |
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