Cruiser Motorräder

Geschichte des Motorrads

1894 rollte das erste Benzin-Motorrad, nachdem es bereits zuvor Versuche mit Dampfkrafträdern gegeben hatte. Es waren jedoch noch eine Vielzahl technischer Verbesserungen notwendig, bis Anfang des 20. Jahrhunderts Motorräder wirklich fahrbar wurden. Bis zur Mitte des vergangenen Jahrhunderts galt das Motorrad als ein übliches Verkehrsmittel. Erst als sich das Auto mehr und mehr in den Vordergrund drängte und den motorisierten Verkehr bestimmte, rückte das Interesse an Motorrädern zeitweilig etwas in den Hintergrund.

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Doch dann gewann das Motorrad wieder an Boden, als Sport- und Freizeitfahrzeug. Das Interesse an Motorrädern nahm wieder zu, und damit wurde auch eine Industrie, die inzwischen immer leistungsfähigere und komfortablere Motorräder herstellte, wieder umfangreicher. Aus den alten, gedrungenen Motorrädern mit und ohne Beiwagen entstanden schließlich die heutigen Motorräder, die weniger Fortbewegungsfahrzeug als Ausdruck einer Lebensart sind. Heute ist das Motorrad gewöhnlich ein Zweitfahrzeug neben dem Auto und wird vorwiegend in der wärmeren Jahreszeit genutzt. Was das Motorrad reizvoll macht, ist die freiere Bewegung für den Fahrer und das Gefühl von Freiheit, sowie der direkte Kontakt zur Maschine, im Gegensatz zum immer mehr mit Elektronik behafteten Auto.

 

Cruiser Motorräder und ihre Technik

Cruiser Motorräder zeichnen sich durch ihre besondere Bauform aus. Dabei ist der Sitz ziemlich niedrig angelegt, und der große Lenker hoch genug, um einen aufrechten Sitz bei der Fahrt zu gewährleisten. Es sind starke, tourentaugliche Maschinen. Cruiser Motorräder haben durchweg eine gute Straßenlage und sind für sehr lange Fahrten und Reisen die geeigneten Zweiräder.

Die meisten Cruiser besitzen einen V2-Motor mit großem Volumen, der gerade auf langen Strecken ein gutes, ruhiges und sicheres Fahrgefühl vermittelt. Diese Motoren sind für ein starkes Drehmoment ausgelegt. Durch den niedrigen Sitz und die gute Beinhaltung ist in der Halteposition kaum zu balancieren. Der Vorgänger des Cruiser Motorrrads war der Chopper, der als Cruiser bedeutsam weiter entwickelt wurde. Diese Art von Motorrad wird sowohl als leichtere, als auch als sehr schwere Maschine produziert. Infolge der ausgefeilten Technik, die diese Motorräder auszeichnet, sind selbst sehr schwere Motorräder der Kategorie Cruiser gut zu lenken und gehen fast mühelos in die Kurven.

Cruiser Motorräder und ihre Optik

Abgesehen von diesen technischen Eigenschaften zeichnen sich Motorräder der Cruiser Kategorie vor allem durch ihr bulliges, aber doch elegantes Aussehen aus. Es sind Maschinen, die ihren ganz eigenen Stil und ihre eigene Anhängerschaft haben. Zu den wohl markantesten Cruiser Motorrädern gehört die Harley-Davidson, die man wohl als den klassischen Renner der Cruiser Motorräder bezeichnen kann. Der Hersteller Harley-Davidson ist kein Marktneuling, das Unternehmen baute bereits in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts Krafträder. Mittlerweile mischen neben den traditionellen Unternehmen wie BMW, Davidson und Boss Hoss - bekannt durch Ausnahmemodelle, die per Hand gefertigt werden - auch die neueren Unternehmen im Bereich Motorradproduktion mit, die in der letzten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf den Markt drängten. Darunter die japanischen Hersteller Suzuki, Kawasaki, Yamaha und Honda. Die Cruiser Motorräder der japanischen Großunternehmen stehen anderen in nichts nach. So kommen die Kawasaki VN 1700 Classic und Honda VT 1300 CX im allerbesten Cruiser Stil daher und werden allen technischen Anforderung an ein Motorrad dieser Klasse gerecht.

 

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