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Motocross Motorräder

Motocross - das Motorrad für Sportler

Bild: Motocross Motorräder

Motocross-Motorräder sind eine besonders sportliche Gattung von Motorrädern. Auffällig sind die größere Bodenfreiheit und die damit verbundenen langen Federwege.Auch der Rahmen ist bei Motocross-Motorrädern wesentlich stärker konzipiert. Mit Motocross-Maschinen wird oft meterweit gesprungen. Nach dem Sprung setzt das Motocross-Motorrad wieder auf den Boden auf und muss gewaltige Kräfte auffangen. Rahmen und Fahrwerk eines normalen Motorrades würden diesen starken Belastungen nicht stand halten. Auch andere Bauteile der Motocross-Motorräder wie Felgen, Bereifung oder Achsen sind stärker bemessen als bei normalen Straßenmaschinen.

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Motocross Motorräder in Action


Motocross-Maschinen werden abseits von Straßen, im Gelände und speziellen Parcours eingesetzt. Sie kommen mit weniger Technik und Ausstattung aus als Straßenmaschinen und haben im Normalfall keine Straßenzulassung. Das Kennzeichen und Ausstattungsmerkmale wie Scheinwerfer, Blinker oder Tachometer erübrigen sich. All diese Teile würden die Cross-Maschinen nur unnötig schwer machen. Während eines Wettkampfes oder auch beim Training könnten die Anbauteile schnell verloren gehen oder sie würden beschädigt werden. Motocross-Maschinen sind Sportgeräte, keine Straßen-Motorräder.
 

Motocross-Motorräder sind meist sehr leichte Maschinen, wegen der besseren Beweglichkeit im Gelände. Sie haben nicht allzu viel Hubraum, die gängigen Maschinen verfügen über einen Hubraum zwischen 125 ccm und 450 ccm. Motoren mit 1000 ccm machen hier wenig Sinn, da die Maschine insgesamt zu schwer geraten würde für den Einsatz im Gelände.
 

Die bekanntesten Hersteller von Motocross-Motorrädern sind KTM, Husqvarna, Kawasaki, Honda, Suzuki und Yamaha.
 

 

Motocross-Motorräder: Auch auf der Straße sportliches Feeling genießen

Motorräder mit ähnlichem Aussehen und Eigenschaften wie ein Motocross-Motorrad gibt es inzwischen auch als Straßenversion. Diese sind nach den Vorschriften der STVZO mit allem ausgestattet, was ein Straßenmotorrad, nicht jedoch eine Wettkampf-Maschine braucht. Bedingt durch die größere Bodenfreiheit und dem höheren Schwerpunkt haben Motocross-Maschinen andere Fahreigenschaften als normale Motorräder. Mit einem solchen Motorrad lassen sich in der Regel nicht so hohe Kurvengeschwindigkeiten erzielen.
 

Motocross auf speziellen Parcours und mit professioneller Ausrüstung

Wer ein Motocross-Motorrad ohne Straßenzulassung sein eigen nennt, kann damit nicht einfach in den Wald oder in die freie Natur fahren, um seinen Sport auszuüben. Das verbietet sich schon aus Gründen der Umweltbelastung und Umweltzerstörung. Auf Grund der leistungsstarken Motoren sind diese Motorräder alles andere als leise und die grobstollige Bereifung verursacht starke Beschädigungen auf der Strecke. Somit versteht es sich von selbst, dass diese Motocross-Motorräder nur auf dafür vorgesehenem Gelände eingesetzt werden können, welche sich wiederum in einiger Entfernung von Wohngebieten befinden müssen um Anwohner nicht zu belästigen.
 

Wie bei jedem anderen Motorrad braucht man auch bei einer Motocross-Maschine eine spezielle Ausrüstung. Helm, Handschuhe und Stiefel sind wichtig, aber noch wichtiger sind bei dieser Sportart spezielle Brust- und Rückenpanzer. Weitere Panzer an den Schultern, den Ellenbogen und den Knien sind ebenfalls sinnvoll.
 

 

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