Sie befinden sich hier: Katalog » Motorrad-Kategorien » Motorroller

Motorroller

Südländisches Feeling auf dem Motorroller

Bild: Motorroller

Motorroller sind aus dem heutigen Straßenbild nicht mehr weg zu denken. Vor einigen Jahren noch waren sie in Deutschland nur relativ selten zu sehen, während sie in südeuropäischen Ländern schon lange zum Straßenbild gehören. Zu den bekanntesten Vertretern dieser Motorrad-Kategorie zählt die Vespa des italienischen Motorradherstellers Piaggio.


Im Gegensatz zu Motorrädern haben Motorroller einen offenen Durchstieg. Früher galt der Motorroller als Motorrad für Damen, weil diese ihn auch bequem fahren konnten wenn sie einen Rock trugen. Ein weiterer Unterschied zum Motorrad ist das Helmfach unter der Sitzbank des Motorrollers. Bei einem großen Roller geht hier oft ohne Probleme ein Integralhelm hinein.


Europas großer Motorradmarkt
34.049 Fahrzeuge
Motorroller
 
Motorroller - praktische City-Fahrzeuge

Der Motorroller, das etwas andere Motorrad

Ein weiterer Unterschied zum Motorrad besteht darin, dass der Motorroller keine manuelle Getriebeschaltung, sondern bis auf ganz wenige Ausnahmen eine stufenlose Variomatik hat.


Die meisten Roller werden durch Einzylinder-Motoren angetrieben. Einige große Roller haben Zweizylindermotoren wie zum Beispiel die Motorroller von Honda, Suzuki oder Yamaha. Bei den kleineren Motorrollern mit 50 ccm Hubraum gibt es noch Roller mit Zweitaktmotoren, bei den größeren ab 125 ccm Hubraum sind fast nur noch moderne Viertaktmotoren zu finden. Diese werden bei Neu-Auslieferung mit Einspritzmotoren und Katalysator angeboten, um den wachsenden Umweltanforderungen gerecht zu werden.


Bei den Rädern kann der Motorroller nicht mit dem Fahrkomfort eines Motorrades mithalten. Das Fahrwerk des Motorrollers ist mit etwas kleineren Rädern ausgestattet. Speziell der Federungskomfort und die Fahreigenschaften in Kurven sind bei Motorrädern mit größeren Rädern besser. Aus diesem Grund werden zunehmend Roller mit größeren Rädern hergestellt.


Gründe für den Motorroller - abseits von Kult und italienischem Flair

 Motorroller   Motorroller überzeugen aus mehreren Gründen. Zum einen überzeugt der wirtschaftliche Aspekt. Vor die Wahl gestellt, einen Zweitwagen oder einen Roller anzuschaffen, fällt die Wahl oft auf den Motorroller. Er ist im Gegensatz zum Auto sehr preiswert in der Anschaffung und erst recht in der Unterhaltung. Bis zu einem Hubraum von 200 ccm fallen keine Steuern an und auch die Versicherung ist in der Regel preiswert. Der Kraftstoff-Verbrauch ist von Hubraum und Leistung abhängig, liegt jedoch deutlich unter dem eines Autos.
 

Der Schutz gegen Wind und Wetter wurde kontinuierlich verbessert. Viele Motorroller haben eine gute Verkleidung und ein mehr oder weniger großes Windschild. Das serienmäßige Windschild kann jedoch meist getauscht werden. Im Handel für Zubehör sind größere erhältlich.
 

Großroller werden gerne als Sofaroller oder Scooter bezeichnet. Diese großen Scooter haben teilweise bis zu 839 ccm Hubraum und 75 PS und lassen sich sowohl sportlich als auch komfortabel fahren.

Neben diesen handfesten Gründen spielen wohl immer noch oft der Vespa-Kult und das italienische Flair, das vor allem ältere Motorroller-Modelle umgibt, eine nicht zu unterschätzende Rolle bei der Kaufentscheidung.
 

 

Weiterführende Informationen

 Motorroller-Hersteller  Weitere Motorrad-Kategorien
   
  •   Piaggio
  •   Moped
  •   Peugeot
  •   Mofa
  •   Aprilia
  •   Cruiser
  •   Yamaha
  •   Motocross
  •   Suzuki
  •   Allrounder