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Charakteristika des Supermoto Motorrads |
Bild: Supermoto Motorrad |
Supermoto Motorräder stellen eine Weiterentwicklung der Enduro- und Motocross-Maschinen dar und werden auch wettkampfmäßig gefahren, in der Regel jedoch auf enger begrenzten Rundkursen. Bei den Supermoto Motorrädern handelt es sich zumeist um einzylindrige, aber auch um zweizylindrige Maschinen mit einem Hubraum von 125 cm³ bis 700 cm³. Anders als die Vorgängermaschinen verfügt die Supermoto über eine auf relativ breiten Felgen (bis 3,50, bzw. 6 Zoll) aufgezogene Straßenbereifung bei einem etwas geringeren Radumfang (normalerweise 16,5 oder 17 Zoll). Außerdem werden für Supermotos gerne Slicks verwendet. Die profillosen Reifen haben wegen ihrer haftenden Materialbeschaffenheit besondere Vorzüge. Diese zeigen sich sowohl beim Befahren feuchter, als auch trockener Straßen. Weitere Charakteristika der Supermoto Motorräder sind die kürzere Befederung und die starken Vorderradbremsen. Nicht selten sind auch die vorderen Offroad-Schutzbleche verkürzt. |
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Die Anfänge: Das Supermoto Motorrad als Pariser Stadt-MotorradÄhnlich wie bei den meisten anderen Typen von Geländemotorrädern wurde auch die Supermoto zu Beginn ihrer Entstehungsgeschichte nicht serienmäßig gefertigt. Anfangs wurde sie von leidenschaftlichen Hobby-Bastlern aus den Maschinen anderer Motorrad-Kategorien - in erster Linie aus der Enduro - erschaffen, und zwar keineswegs, wie man annehmen könnte, um die Renntauglichkeit zu verbessern. Die Supermoto-Maschine startete ihre Karriere als Stadtmotorrad, die im ursprünglichen Sinne auf Grund ihrer kleineren Reifengröße das Fortkommen in den engen und stark befahrenen Straßen von Paris erleichtern sollten. Das Supermoto Motorrad ist demnach eine französische Erfindung aus den 80er Jahren. Weiterentwicklung der Supermoto-Maschinen im RennsportDoch Supermoto fand bald als Rennsport zahlreiche Anhänger. Die Motorrad-Industrie wusste das Potenzial geschickt zu nutzen, und so wurden Supermoto-Maschinen auch schon bald in Serie gefertigt. Die japanische Firma Yamaha lieferte mit ihrer im Jahre 1988 erbauten TDR 250 eine der ersten serienmäßig produzierten Supermoto-Maschinen. Ihrerzeit legendär war auch die Gilera Nordcape. Die heute bekanntesten auf dem Markt erhältlichen Supermoto-Motorräder werden von Aprilia, Husaberg, Yamaha, Honda, Suzuki, MZ, Husqvarna und BMW entwickelt. "Supermoto"als Motorradsport-Disziplin existiert in Europa seit ungefähr 25 Jahren, wobei der Ursprung in den USA liegt. Supermoto entstand aus einer Kombination von Motocross, der amerikanischen Art des Speedways, sowie dem Straßenrennsport. Die zu fahrende Strecke besteht im Regelfall zu 70 - 80 % aus Asphalt, zu einem Teil aus Kies und zu einem weiteren Teil aus hügeligem Offroad-Gelände. Als Rennstrecke werden besonders kurvenreiche und verwinkelte Rundzirkel angelegt. Diese eignen sich sehr gut für Supermoto Motorräder, die mit ihrem geringeren Radumfang kurvige Strecken gut fahren können. Manchmal finden die Rennen auch in Karthallen statt. Der Supermoto-Sport begeistert durch zahlreiche überholmanöver und gewagte Drifts. Da die erreichten Spitzengeschwindigkeiten, sowie die Sprunghöhen beim Supermoto weit unter dem Pegel anderer Motorrad-Rennsportarten liegen, gibt es hier weniger Stürze zu beklagen. Die Ausrüstung der Fahrer entspricht dennoch strengen Sicherheitsvorschriften. Heutzutage sind ein zweiteiliger Kombi-Anzug, bestehend aus einer Lederhose und einer Projektorjacke, ein spezieller Helm, wie er auch im Motocross Verwendung findet, sowie ein Nackenschutz obligatorisch. In der Szene wird gerne die vom niederländischen Spitzenfahrer Marcel van Drunen entworfene Ausrüstung verwendet. |
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