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BMW K 1200 S, ein starkes Stück Motorrad |
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Es gab Zeiten, da schlugen bei Motorradfans die Herzen höher, wenn sie den Sound von einem BMW Motorrad hörten. Die alten Motorräder mit den Boxer-Motoren hatten einfach einen unverkennbaren Klang. Man konnte deutlich die Kraft hören und spüren, die diese Motorräder versprachen. |
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Besonderheiten der BMW K 1200 SEin äußerst erfolgreicher Vertreter dieser Serie ist das Motorrad K 1200 S. So kann man mit der seit 2004 gebauten Maschine ein Motorrad sein Eigen nennen, das über mehrere Jahre hinweg als das stärkste Sportmotorrad galt, wenn man die Motorräder aus deutscher Produktion nimmt. Verwendet wurde ein von BMW völlig neu entwickelter Motor, nämlich ein wassergekühlter Vierzylinder-Reihenmotor. Hier wurden bereits vier Ventile pro Zylinder verwendet und es kamen zwei oben liegende Nockenwellen zum Einsatz. Aus einem Hubraum von 1.157 cm³ wurde eine Leistung von 123 KW erzielt, das entspricht 167 PS. Die Drehzahl der BMW K 1200 S wurde mit 10.250 Umdrehungen pro Minute angegeben und das maximale Drehmoment lag bei 130 Nm und einer Umdrehungszahl von 8.250 Pro Minute. Neuerungen bei der BMW K 1200 SDas alles sind zwar für einen Motorradfahrer schon Zahlen, die alleine den Puls nach oben bringen, doch die beste Neuerung, die dieses Motorrad zu bieten hatte, war das neue modifizierte Fahrwerk der BMW K 1200 S. Während das Hinterrad schon wie bei den Vorgängermodellen mit einer Einarmschwinge aus Aluminiumguss mit sogenanntem Paralever geführt wurde (und auch noch wird), kam beim Vorderrad eine Technik zum Tragen, die bisher noch nie in einem Serienmotorrad verwendet wurde - das Duolever-Hebelsystem. Dieses System wurde bereits in den 80er Jahren von einem britischen Ingenieur entwickelt und er baute dies in seinem privaten Motorrad ein, einer BMW K 100 RS. Die Konstruktion des Briten Hossack wurde auch im Motorradrennsport verwendet. Das wesentliche Merkmal dieser Radaufhängung ist, dass der Radträger mit zwei Längslenkern ein sogenanntes Viergelenk-Getriebe bildet. Die Längslenker werden dabei am Rahmen des Motorrads abgestützt. Die Lenkerlagerung selbst, wird durch einen oberen Steuerkopf übernommen. Mit dieser Technik sollte dem Motorradfahrer ein besseres Gefühl beim Fahren gegeben werden. Natürlich wurde die BMW K 1200 S serienmäßig mit ABS geliefert, man kann aber auch auf Wunsch dieses Motorrad mit einer herkömmlichen Bremsanlage bekommen. Einziger großer Schwachpunkt dieses Motorrads ist lediglich der Preis, der bei BMW nun mal etwas höher liegt, als bei der japanischen Konkurrenz. |
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