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Honda Fireblade

Honda Fireblade

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In der Kategorie Sport/Supersport präsentiert Honda für die Motorradsaison 2011 zwei verschiedene Modelle. Der Fireblade wird eindeutig weniger Rennsportcharakter unterstellt als der Honda CBR 600 RR, dafür punktet sie mit innovativer Technologie und dem stärkeren Motor.
 

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Die Chronik der Fireblade beginnt 1991. Hondas Chef-Entwickler Tadao Baba konnte sein Projekt Feuerklinge SC28 mit dem Prädikat "serienreif" abschließen. Alle Bedingungen zur konsequenten Leichtbauweise eines Big-Bikes hatte er beachtet. 1992 erstmals im Handel, begeisterte das mit einem 893 ccm Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor ausgestattete Superbike die Motorradwelt. Ihre Leerlaufdrehzahl von 1100 U/min kann fast auf das Zwölffache gesteigert werden. Das führt zu einer freien Leistung von 92 kW oder gedrosselt und vollkommen ausreichend zu 72 kW. Ein auffälliges Ausstattungsmerkmal der ersten Fireblade sind die unterschiedlichen Bereifungen für das Vorder- (130/70 ZR16) und Hinterrad (180/55 ZR17). Die Modelle der Serie SC33 (1996-1999) rollten ebenfalls auf den gleichen Aluminiumgussfelgen für diese Reifengrößen.
 
 

Honda Fireblade seit dem Jahr 2000

Die Fireblade SC44 (2000/2001) setzte andere Maßstäbe: gesteigerte Motorisierung (929 ccm/108 kW/103 Nm), elektronische Einspritzung, computergesteuerte Transistorzündung, einstellbare Radaufhängungen und Al -Profilspeichenfelgen mit jeweils 17 Zoll! Eine besondere technische Meisterleistung gelang den Konstrukteuren: Sie reduzierten das Trockengewicht des Superbikes auf 170 kg. Diese "Entwicklung" setzte sich bei der Honda Fireblade SC50 mit ihrem 954-ccm-Reihenvierzylinder (DOHC) fort - Trockengewicht 168 kg. Hondas neue Formel für Motorleistung lautet: Elektronische Kraftstoffeinspritzung PGM-DSFI sowie digitale Transistorzündung mit elektronischer Frühverstellung. Die Firblades der Serie SC57 2004/05 wurden erstmals damit ausgerüstet. Seitdem werden die Superbikes ihrer Modellbezeichnung CBR 1000 RR mehr als gerecht: Der Motorhubraum beträgt 998 ccm.
 

Die aktuelle Honda Fireblade

Die aktuelle Fireblade mit der Werkscodierung SC59 hat alle Vorzüge der SC57 übernommen und kann in drei verschieden Lackvarianten geordert werden: HRC Tricolor, Graphite Black and White oder Digital Silver Metallic / Pearl Fire Orange. Hondas Chefdesigner Toshiaki Kishi will mit den neuen Verkleidungen keinesfalls "blenden" oder den Blick auf die Technik verhindern. Design, Power und intelligente Technik lassen sich bei einer Fireblade nicht trennen.
 

Der hocheffizienter Vierzylinder-Viertaktmotor mit 999 ccm Hubraum wird von modernster Elektronik gesteuert. Dank optimierter Schwungmassen von Lichtmaschine und Kurbelwelle ist sein Wirkungsgrad noch einmal verbessert worden. Die elektronische PGM-DSFI-Benzineinspritzung sorgt für ein optimales Kraftstoffgemisch und die entsprechende Verbrennung in den beschichteten Aluminiumzylindern. An Bord der Fireblade ist außerdem eine weitere Elektronik-Box. Ihre Signale steuern die Hydraulik des HESD-Lenkungsdämpfers. ABS, das neue Gullwing-System der Schwinge und eine Auspuffanlage mit erhöhter Kurvenfreiheit sorgen für noch mehr Sicherheit in extremen Fahrsituationen. Die verbesserte Schalldämmung sowie der 3-Wege-Katalysator mit Lambdasonde entkräften (fast alle) umweltkritischen Anmerkungen zur Fortbewegung auf motorisierten Superbikes.
Das Fazit für die Fireblades aller Generationen lautet: Motorradfreude pur, made by Honda!
 

 

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