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Kawasaki Z1000

Kawasaki Z1000

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Die erste Kawasaki Z 1000 ist aus der legendären Z 1 von 1972 hervorgegangen. Die wurde damals von einer Motorrad Fachzeitschrift als "Frankensteins Tochter" bezeichnet, in erster Linie wegen der für damalige Verhältnisse ungeheuren Motorleistung von 82 PS. Natürlich weckte solch ein Motorrad Begehrlichkeiten. "Die große Kawa" wurde zum Wunschtraum vieler Biker, die damals noch schlicht "Motorradfahrer" hießen.
 

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Auch in den folgenden Jahrzehnten hatte Kawasaki immer einen 1000-er Vierzylinder im Angebot. Hauptmerkmal sämtlicher Z-Modelle: Power. Kompromissloser als die japanischen Mitbewerber hat Kawasaki immer auf Leistung gesetzt. Die Kawasaki Motorräder sahen vor 30, 40 Jahren harmlos und gemütlich aus: weiche runde Formen, keine Spur von aggressiver Optik - trotz starker Leistung. Heute ist das anders: Die aktuelle Kawasaki Z 1000 strahlt eine beängstigende, fast unangenehme Aggressivität aus. Ihre inneren Werte sind jedoch brav und lammfromm. Kein Wolf im Schafspelz mehr wie die Kawasaki Z 1, sondern ein rundum gutes Motorrad, das von den Designern auf "wild" und "böse" getrimmt wurde.
 
 

Besonderheiten der Kawasaki Z 1000

Die Kawasaki Z 1000 ist in Schwarz und in Grün/Schwarz lieferbar. Ganz offiziell wird mit "aggressivem Styling" geworben. 1043 ccm ist der Vierzylinder groß. Nennleistung: 138 PS. Gegen Aufpreis gibt es ein Umrüstkit auf 98 PS - wegen der deutlich geringeren Versicherungskosten. Die Federelemente sind vielfach einstellbar. Es gibt praktisch für jeden Beladungszustand, jede Fahrbahnbeschaffenheit und jeden Sport- oder Komfortanspruch eine eigene Einstellung. Die aktuelle Z 1000 von Kawasaki ist ein sportliches, schnelles und dabei sicheres Motorrad. Sehr saubere Gasannahme, hervorragend dosierbare Bremsen, nicht zu schwer (221 kg). Die Z 1000 ist handlicher als de Z 1 und trotzdem fahrstabiler. Hier wird deutlich, welche Entwicklungen die Motorradtechnik in den vergangenen Jahrzehnten gemacht hat.
 

Die Kawasaki Z 1000 hat noch einen "Kollegen" mit zusätzlicher Ausstattung und anderer Sitzposition: Die Z 1000 SW mit Seitenkoffern, Topcase und aufrechter Sitzposition. Wer mit einer gebrauchten Kawasaki Z 1000 liebäugelt, sollte sich neben der Maschine ganz genau den Vorbesitzer ansehen!
 

 

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