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Triumph Bonneville

Triumph Bonneville - der Star von Triumph

1959 begann das Herz der Motorradfahrer höher zu schlagen. Mit der Triumph Bonneville kam ein Motorrad auf den Markt, das sich sehr schnell zum beliebtesten aller Triumph Modelle entwickelte.
 

Europas großer Motorradmarkt
34.049 Fahrzeuge


 
Die erste Maschine dieser Serie war eine 650 ccm Bonneville T120. Dieser Klassiker entwickelte sich als leistungsstarke Doppelvergaser-Variante aus der bereits existierenden Triumph T110 Tiger. Sowohl die Triumph 110 Tiger als auch die Trophy Modelle waren vor der Entwicklung der Triumph Bonneville T120 bereits von zu Doppelvergaser-Maschinen umgebaut worden, und zwar von besonders leistungsorientierten Fahrern. Die logische Konsequenz für Triumph war ein weiteres Modell mit dieser Ausstattung und verbesserter Leistung. Der damalige Triumph-Chef Edward Turner nannte das neue Modell Bonneville - in Erinnerung an die Rekordfahrt von Johnny Allen auf den Salzseen von Bonneville (USA) im Jahre 1955.
 

 

Publicity für Triumph Bonneville

Johnny Allen war texanischer Triumph-Rennfahrer und stellte 1955 einen Höchstgeschwindigkeitsrekord von 311 km/h auf. Diese Leistung wurde zwar von der AMA (American Motorcyle Association) als Rekord gewertet, nicht aber vom FIM Weltverband. Grund war hier die Tatsache, dass keine zugelassenen Prüfer bei diesem Rekordversuch dabei waren. Eine noch höhere Durchschnittsgeschwindigkeit von mittlerweile 344 km/h wurde ein Jahr später vom Weltverband FIM wieder nicht anerkannt. Der daraufhin entbrannte Rechtsstreit brachte der Firma Triumph unfreiwillig, aber besonders werbewirksam, eine enorme Publicity.
 

Mitte der Siebziger Jahre wurde das Nachfolgemodell T140 Bonneville gebaut, das bis in die Achtziger hinein in Produktion blieb. Die Triumph Bonneville war das letzte Modell, das in Meriden zu Zeiten der Werkschließung in 1983 gebaut wurde. Doch selbst nach der Schließung war es mit der Bonneville noch nicht vorbei. Ein Lizenznehmer, die Firma LF Harris in Newton Abbot (Devon), produzierte noch kleinere Stückzahlen in den Jahren 1985 - 1988.
 

Triumph Bonneville auf der Leinwand

Auch in bekannten Hollywood-Filmen erlangte die Bonneville Berühmtheit. 1968 fuhr Clint Eastwood in dem Film "Coogan's Bluff" durch den New Yorker Central Park. Wie gut sich die Bonneville über viele Jahrzehnte behaupten konnte, wurde durch den Auftritt der Bonneville T140 im Film "Ein Offizier und Gentleman" mit Richard Gere beeindruckend dokumentiert.
 

Neuauflage der Triumph Bonneville im Jahr 2000

An den Erfolg der Bonneville wollte Triumph mit einer Neuauflage der Bonneville wieder anschließen. 1997 begann die Diskussion über einen Twin der "alten" Bonneville, der das authentische Bonneville-Feeling sowie den Sound, der dieses Motorrad zur Kultmarke machte, übermittelte. Im Jahr 2000 wurde die neue Triumph Bonneville schließlich auf der Intermot in München vorgestellt.
 

2007 wurde die Bonneville noch einmal dem veränderten Motorradmarkt angepasst. Der Hubraum wurde von 790 auf 865 ccm vergrößert. Der Kupplungshebel ist nun einstellbar und der Motor ist schwarz mit polierten und lackierten Deckeln. Die Bonneville von Triumph ist mit ihren neuesten Modellen wieder voll ins Bewusstsein der Motorradfreaks gelangt. Der Name ist bekannt, das Format ebenso. Die Bonneville besticht durch klassisches Styling, ein handliches Fahrwerk und vor allem mit einem bekannten Format und Namen. Auf dem neuesten Stand der Technik hat die Firma Triumph seinen begeisterten Motorradfans einen Mythos zurückgegeben.
 

 

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